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NORD-WRACK-TOUR

Das nördliche Rote Meer, Ras Mohamed & Thistlegorm – ein Muß für jeden Taucher!

Termine

Die Safari Route bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Wrack-, Strömung- und Steilwandtauchen mit beeindruckenden Korallenlandschaften.


Sha’ab El Erg (Dolphin House): 

Ist ein hufeisenförmiges Riff in Nord-Süd-Lage. Das Riff wird rund herum betaucht, doch am beliebtesten ist der am Südostende gelegene Kanal, der mit wunderschönen Tischkorallen bewachsen ist. Fast immer wird man von einem piepsenden Geräusch der Delfine begleitet und mit etwas Glück bekommt man den einen oder anderen oder sogar die ganze Schule zu Gesicht.

Ras Mohammed, die Südspitze der Sinai-Halbinsel:

 Dieses Nationalperkgebiet teilt den Golf von Aqaba vom Golf von Suez und spaltet im wahrsten Sinne des Wortes das Rote Meer. Geprägt von Steilwänden und Strömung garantieren die Tauchplätze rund um Ras Mohammed immer ein gewisses Nervenkitzeln. 


Die wohl bekanntesten und populärsten Tauchplätze am Ras Mohamed sind Shark Reef und Yolanda Reef.

Zwei atemberaubende Riffe, die sich aus einer Tiefe von mehr als 800 m direkt neben dem Hauptriff erheben. Das Shark Reef ist bewachsen mit Weichkorallen in den unterschiedlichsten Farben. Im Blauwasser lassen sich Barrakuda-, Fledermaus-, Schnapper- und Makrelenschwärme beobachten. Über ein sandiges Plateau erreicht man dann das Yolanda Reef. An der südlichsten Ecke, in einer Tiefe von 10-25 m, findet man die Überreste der Yolanda, eines zypriotischen Frachtschiffes, das hier in der Nacht vom 1. auf den 2. April 1980 auf seinem Weg nach Aqaba gesunken ist. Die Fracht der Yolanda, Standardtoiletten und Badewannen, liegen am Riff verteilt und gehören zu den wahrscheinlich am häufigsten fotografierten Toiletten der Welt.


Üblicherweise werden beide Tauchplätze während eines Strömungstauchgangs besucht.

Der 126 m lange britische Frachter Thistlegorm lief im April 1940 in Sunderland (Nordengland) vom Stapel. Der englisch-gälische Name bedeutet Blaue Distel . In der Nacht des 6. Oktober 1941 wurde die Thistlegorm von zwei deutschen Heinkel HE 111 im Tiefflug angegriffen. Ein Treffer brachte die Munitionsladung zur Explosion, durch eine Serie an Detonationen brach das Heck ab und die Thistlegorm sank innerhalb weniger Minuten. An Bord befanden sich Waffen, Munition, Ausrüstungsgegenstände, Granaten, Minen, Panzer, Lastwagen, Motorräder und zwei Lokomotiven sowie mehrere Eisenbahnwaggons. 1956 wurde die Thistlegorm durch den französischen Tauchpionier Jacques-Yves Cousteau bei einer Expedition mit der Calypso entdeckt und geriet wieder in Vergessenheit. Ein deutsches Tauchteam entdeckte 1991 das Wrack der Thistlegorm ein zweites Mal und seither besuchen jährlich tausende von Tauchern das Wrack. 


ABU NUHAS

Das wie ein Dreieck geformte Riff ragt in die stark befahrene Straße von Gubal hinein, ca 5 km nördlich der Shedwan Insel und stellt die letzte Hürde für die Schifffahrt auf dem Weg vom Suezkanal ins offene Meer dar. Die Riffoberfläche, die oft sehr schlecht aus zu machen ist, ist ein gefährliches Schifffahrtshindernis und wurde so manchem Schiff zum Verhängnis. Deshalb bezeichnet man Abu Nuhas auch als Schiffsfriedhof.

Vier von insgesamt 7 Schiffswracks werden üblicherweise betaucht und liegen neben einander auf der Nordseite von Abu Nuhas: 

 Die Carnatic,

 ein Dampfsegelschiff welches 1862 in London gebaut wurde und als Passagier- und Postdampfer auf der Route Suez – Bombay eingesetzt wurde. Am 12. September 1869 lief das Schiff auf das Korallenriff Abu Nuhas auf, zerbrach am nächsten Morgen in zwei Teile und sank. Bei dem Unglück starben 31 Menschen. An Bord befanden sich neben Wein, Baumwolle und Kupferblechplatten auch 40.000 Pfund Sterling in Gold. Die Carnatic liegt auf der Backbordseite parallel zum Riff in einer Tiefe von 20 – 24m und gleicht einem Gerippe aus Spannten und Querträgern. Heck und Bug sind gut erhalten und sind dicht bewachsen mit Weichkorallen. Das Wrack beherbergt auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Fischarten und ist auch Anfänger geeignet.

Die Giannis D,

 ist ein Frachtschiff von ca 100 m Länge, das 1969 gebaut wurde und in Japan unter dem Namen Shoyo Maru vom Stapel lief. 1980 wurde das Schiff an eine griechische Reederei verkauft und wurde auf den Namen Gannis D umgetauft, daher auch das große D auf dem Schornstein. Im April 1983 auf der Fahrt von Kroatien in den Jemen lief das Schiff, beladen mit Weichholz, in Abu Nuhas auf. Die Gründe für die Havarie sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Das Wrack liegt in einem Winkel von 45° Grad in einer Tiefe von 8 bis 25 m. Bestens geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene.

 Die Chrisoula K,

 lief 1954 in Travemünde unter dem Namen Dora Oldendorff vom Stapel. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel bekam sie den Namen Chrisoula K. Unter diesem Namen ging der 101 Meter lange Frachter auf seine letzte Fahrt von Italien nach Jeddah, beladen mit italienischen Bodenfliesen. In der Nacht des 30. August 1981 lief das Schiff auf das Riff auf und versank. Das Wrack liegt in einer Tiefe von 5 – 25 m direkt am Riff. Taucher können die säuberlich gestapelte Ladung von außen sowie von innen betrachten. Weitere Hightlights sind: die unter Deck liegende Werkstatt, die Schiffsschraube mit einem Durchmesser von 4 m sowie die WC-Schüssel, die neben dem Wrack liegt.

 Die Kimon M.,

 trug viele Namen bevor sie im Dezember 1978, auf dem Weg von der Türkei nach Bombay mit 4,5 t Linsen an Bord, auf Abu Nuhas auflief. Der mittelgroße Frachter (106 m Länge) lief 1952 in Hamburg vom Stapel. Heute ist die Kimon M. ein attraktives Wrack für alle Fotobegeisterten, die Gegenlichtaufnahmen lieben und gibt vielen Tauchern ein völlig neues Raumgefühl, da sie schräg (90° Grad), in einer Tiefe von 12- 30 m, auf Steuerbordseite liegt.Das Wrack wird bewohnt von Glasfischen, Barschen, Drückerfischen und Papageienfischen. 


 Die Rosalie Moller,

 wurde nur zwei Tage nach der Thistlegorm, am 8 Oktober 1941, von zwei deutschen Heinkel HE 111 versenkt. Das britische Frachtschiff lief 1910 in Glasgow vom Stapel und war als Versorgungsschiff mit 4700 Tonnen Kohle auf dem Weg nach Alexandria. Die Bombe traf das Schiff in Höhe des hinteren Laderaums und sank an Ihrem Ankerplatz „Safe Anchorage H“ nahe der Insel Gubal . Die Schiffsruine steht in einer Tiefe von 20 – 50 m, mit dem Bug nach Norden gerichtet, senkrecht auf dem Sandboden und zählt weltweit zu den schönsten Schiffswracks. Wegen oftmals schlechter Sicht, Dünung beim Austauchen und der Tiefe ist dieses Wrack nur für erfahrene Taucher geeignet.


Die hier auf geführte Tourbeschreibung ist nur ein Vorschlag. Welche Tauchplätze tatsächlich angefahren und betaucht werden ist von vielen Faktoren abhängig, wie z.B.: Wetter, Genehmigungen, Taucherfahrung und Sicherheit. Auf der Nordtour  befinden sich viele andere interessante Tauchplätze wie z. B.: Shaab Mohamed, Bluff Point, Malag Gubal, Siyul Kebir, Shaab El Erg, Umm Gamar, Shaab Ruhr, Careless Reef, Abu Nugar und Giftun Island.





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